Beratung, Untersuchung, Analysen

Eine genaue Beratung,  Untersuchung, Dokumentation und falls notwendig auch die gezielte naturwissenschaftliche Analyse von  Materialien werden ebenfalls immer wichtiger für die Besitzer von historischen Fahrzeugen. Bei Streitfällen rund um Beschädigungen oder die Authentizität von historischen Komponenten unterstütze ich darum Versicherungsgutachter oder Juristen mit spezialisierter Expertise und naturwissenschaftlichen Nachweisen. In mehr als zehn Jahren konnten dabei zahlreiche Vergleichsdaten aus den Bereichen Beschichtung, Holz, Textil, Leder und verwandten Materialien ausgewertet werden, die  nun als Referenzproben zur Verfügung stehen.

Mit diesem besonderen Fachwissen unterstütze ich die Sammler auch beim Kauf oder der Pflege von authentisch erhaltenen Wagen.

Daten die durch eine tiefergehende Begutachtung der Materialien gewonnen werden, geben ausserdem häufig  detaillierte Einblicke in die Geschichte eines Wagens  und liefern damit wichtige Erkenntnisse für die Vervollständigung der Fahrzeugdokumentation. Ein Beispiel dafür sind unter anderem die naturwissenschaftlichen Untersuchungen, die zum Echtheitsnachweis des Egger-Lohner C2 Elektrofahrzeuges von 1898 aus dem Porsche-Museum in Stuttgart Zuffenhausen beigetragen haben.

Darüber hinaus können auch Fragen wie „welche Farbe hatte dieses Fahrzeug eigentlich ursprünglich?“, "handelt es sich um das ursprüngliche Interieur?" oder "welche Holzarten wurden hier verwendet?" meist durch eine genaue Untersuchung geklärt werden.

Die mit Hilfe einer  detaillierten Begutachtung gewonnenen Material- und Farbtonbefunde können im entsprechenden historischen Beschichtungsmaterial  oder  (- je nach Ausgangspunkt des Projektes -) in einem modernen Lacksystem nachgestellt und zur Rekonstruktion der Fahrzeugoberflächen beziehungsweise der   Innenausstattung verwendet werden (- Details dazu finden Sie auch im Abschnitt "Historische & Moderne Materialien"). Dies ermöglichte beispielsweise die originalgetreue Rekonstruktion der Beschichtung eines Mercedes W125 "Silberpfeil"-Rennwagens aus dem Jahr 1937.


Weitere Details zu den Hintergründen meiner Forschung können Sie hier nachlesen